Mimimi For Future oder Peter und die Wälder

Sie jammern und nölen gerne?
Ihre Expertise ist, alles persönlich zu nehmen?
Sie sind eine Mimose, wenn es um Ihre Belange geht und gleichzeitig sehr robust im Austeilen von unreflektierter Kritik?

Alles was von dem abweicht, das Sie bisher in Ihrem Leben kennengelernt haben lehnen Sie als Unsinn ab?

Bestens. Dann sind Sie hier genau richtig!
Bringen Sie sich und Ihre fabelhaften Talente bei Mimimi For Future ein!

Ihr gewiefter Leserblick spürt natürlich sofort, dass mir wieder ordentlich was unter den Nägeln brennt, an die Nieren geht bzw. mich im aktuellen Fall die Palme hochschnellen lässt.

Doch zuvor erzähle ich Ihnen die Geschichte von Peter und den Bäumen.

Peter mochte schon als kleines Kind Bäume. Also dachte er sich dass es eine gute Idee wäre, Förster zu werden.
Eigentlich wäre er selber auch gerne ein Baum. Eine Buche am allerliebsten, denn die ist sehr sozial und hat dennoch einen harten Kern.

Peter stellte sich vor, dass er sich als Förster den ganzen Tag im Wald aufhalten und sich um die Bäume kümmern würde.
Also studierte Peter als er groß genug war Forstwirtschaft. Doch schon bald musste Peter feststellen, dass diese Forstwirtschaft so gar nichts mit den Bäumen und dem Wald zu tun hatte, den Peter sich vorstellte.
Hier wurde nicht für den Erhalt von Wäldern und ihren Bewohnern gesorgt, sondern gehauen, gesägt und verdichtet was das Zeug hielt.
Natürlich gegen Bares! Weil nur Bares ist …. Sie wissen schon.

Peter wurde sehr traurig und beschloss, in ein anderes Land zu gehen. In ein Land, dessen Menschen schlauer waren und die deshalb schon wussten, wie man gut mit Wäldern und ihren Bewohnern umgeht und dennoch Geld verdienen kann.

Doch dann kam alles ganz anders. Ein kluger Bürgermeister erkannte, dass Peter den wahren Wert echter Wälder erkannt hatte und unterstütze ihn.
Das freute den Peter. Und den Bürgermeister freute das auch.

Seither sind viele Jahre vergangen und Peter erzählt anderen Leuten, was sie tun können, damit der Wald wieder zum Wald wird.
Peter schreibt Bücher und spricht in einer Sprache, die alle Menschen verstehen.
Und weil der Peter das so macht, sagen jetzt die anderen Förster, dass das alles Quatsch ist, was Peter schreibt und sagt, und dass das alles überhaupt nicht wissenschaftlich sei und der Wissenschaft schade.

Ich löse auf, bevor ich den Faden und Sie die Lust verlieren, sich mein Mimimi weiter anzutun.

Am Beispiel des Films „Das geheime Leben der Bäume“, der auf dem Sachbuch von Peter Wohlleben basiert, wird deutlich, wie gut es gelingen kann, Wissenschaft verständlich zu machen!

Doch schon hagelt es Vorwürfe, dass es hier viel zu emotional und romantisch zuginge und obendrein der Wissenschaft schade.
Mimimi auf ganz hohem Niveau!
Da ist mal wieder jemand unterwegs, der sagt, dass der Kaiser gar keine Kleider anhat und schon geht das Gemetzel wieder los.

Sehen Sie sich den Film an! Sehen Sie ihn sich sogar zweimal an. Natürlich kann man kritisieren, dass an Marketing, Emotion und Romantik nicht gespart wurde.
Na und? Wo geht’s denn in unserer Gesellschaft noch ohne diese Attribute?

Gerade im Bereich von Erkenntnis und Wissenschaft ist es doch wichtig, eine verständliche Sprache zu sprechen und so viele Menschen wie möglich auch emotional zu erreichen.

Wir alle lernen emotional!
Ohne Emotionen geht gar nichts. Emotion ist Evolution und Evolution ist Wissen schaffen.

Für alle: Wer rastet, der rostet.

Ich höre auf mit Mimimi for Future. Jedenfalls versuche ich es ganz ganz doll.

Ich wünsche mir und Ihnen aus ganzem Herzen, tief emotional und mit aller mir zur Verfügung stehenden Romantik

Denken for Future
Fühlen for Future
Handeln for Future

Wenn Sie tiefer in das Leben von Peter Wohlleben bzw. das Leben der Bäume einsteigen wollen, googlen Sie und Sie werden finden!
Dies ist keine Werbung sondern Überzeugung.

Ich bin davon überzeugt, dass wir jeden Tag unseres Lebens über unsere Schatten aus Angst, Zweifel, Gier, Neid und Missgunst springen müssen.
Dass es ein Segen für die Welt wäre, wenn wir den Anderen zuhören könnten, mitfühlen würden so gut wir können und uns als den sozialen Teil erkennen könnten, der wir sind.

Ich bin davon überzeugt, dass wir erkennen müssen, dass wir aus der gleichen Materie sind wie alles in der Natur.
Im Grundsatz denkend, fühlend, liebend und lernend.
Wir werden, sind und vergehen.
Und dürfen uns fragen, ob wir angesichts dieser schlichten Tatsache nicht ganz schön viel Mimimi veranstalten.

Tja. Watt fürn romantischen Kram datt doch wieder is.














 

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