Leben erhöht das Risiko zu sterben

In den letzten zehn Jahren sind in Deutschland gerundet 900.000 Menschen jedes Jahr gestorben. Ganz schön viele.

Die Grippewelle 2017/2018 hat in Deutschland schätzungsweise 25.100 Menschen das Leben gekostet. Auch eine beachtliche Zahl. Es war eine Grippe mit einem sehr schweren Verlauf.

Obwohl es noch gar nicht so lange her ist kann ich mich nicht daran erinnern. Sie?

Die Todesfälle durch Corona Stand heute sind 181 in Deutschland.
Das Durchschnittsalter liegt bei 81 Jahren. Ja manche sterben jung! Das ist aber auch ohne Corona so.

Bitte verstehen Sie mich richtig: Der Tod ist ein Arschloch! Niemand möchte etwas mit ihm zu tun haben. Niemand möchte einen geliebten Menschen verlieren. Das ist eine Katastrophe!

Fakt ist, wir werden alle sterben. So blöd das auch ist. Und wir wissen nicht, wie das passieren wird und wann. Und mir macht das große Angst!

Wahrscheinlich passiert es in hohem Alter in einem Krankenhaus. Wahrscheinlich sind wir dann nicht mehr ganz so frisch, haben vielleicht ein schwaches Herz, Krebs oder Diabetes.
Wahrscheinlich wird uns irgendein Keim in eben jenem Krankenhaus den letzten Tritt in den faltigen Hintern geben und der Lunge, dem Herzen oder dem Hirn den Garaus machen.

Wenn es so weitergeht wie bisher, dann haben einige von uns auf jeden Fall am Ende ihres Lebens einen grandiosen Vorrat an Klopapier! Was für ein Erbe.

Unter dem Eindruck aller derzeit laufenden Aktionen einfach mal nachwirken lassen!

Wäre ich Virologe, würde ich jedes neue Virus jubelnd empfangen, es beobachten, zuschauen, wie es mutiert, wie es zappelt und hüpft und sich im Schleim vermehrt.
Was für ein Fest.

Wäre ich Chef eines Krankenhauses würde ich dafür sorgen, dass die hygienischen Zustände nicht zu toppen wären. Zur Not würde ich selbst zum Lappen greifen. Okay, Lappen ist wahrscheinlich keine so gute Idee aber Sie wissen, was ich meine.

Wäre ich Experte und Berater einer Regierung, würde ich mich so vorsichtig und so sachlich wie möglich äußern! Denn es wäre nicht an mir, Entscheidungen zu treffen.

Sie sehen mich verwirrt und ratlos.
Es kommt mir so vor, als sei das alles irgendwie too much!

In der französischen Provinz wurde einer Joggerin ein Bußgeld von 135,- Euro auferlegt, weil sie mehr als einen Kilometer von ihrer Heimatadresse entfernt ihre Runden drehte. Allein.

Ich will wieder in die Uni! Ich will mich nicht in abgeklebte Kästchen stellen. Ich will nicht, dass andere Menschen einen überdimensionierten großen Bogen um mich und ich um sie mache.

Und ich will meine Kinder und Schwiegerkinder sehen! Und überhaupt auch den Rest der krassen Mischpoke.

Am Edeka gibt es jetzt Türsteher in gelben Westen!
Es gibt Einkaufswagenzwang!

Wer keinen Wagen nehmen will, so wie ich, weil ich für meinen Kopf Broccoli, fünf Möhren und eine Flasche Milch keinen Wagen brauche, der wird streng darauf hingewiesen, dass das jetzt aber so ist, sonst könne man nicht einkaufen.

Wer sagt das?, frage  ich zurück.
Der Chef, ist die Antwort mit dem Nachsatz, dass man zur Zeit alles Erdenkliche für die Kunden tue, sogar die Einkaufwagen würden desinfiziert.

Mit einem Lappen! Demselben für alle Wagen.
Woher haben die eigentlich das Desinfektionsmittel?

Bleibt gerade weltweit der gesunde Menschenverstand auf der Strecke?

Legen wir gerade nicht nur unsere Wirtschaft sondern auch die Kläranlagen lahm, weil mangels Toilettenpapier jetzt alles mögliche zum Posaubermachen benutzt wird? Zeitungen, Handtücher, Feuchttücher, was weiß ich.

Was bedeuten könnte, dass ein neues Virus auftaucht und uns erneut Klopapier hamstern lässt, dann aber auf triftigem Grund, weil nämlich nicht die Atmung sondern der Darm infiziert ist?

Plötzlich kann man überall mit Karte zahlen. Wer hätte das gedacht!

Möge sich bitte ebenso plötzlich auch eine Verhältnismäßigkeit einstellen.

Nach dem Klo und vor dem Essen, Händewaschen nicht vergessen!
Nicht in die Gegend husten und niesen!
Immer ein Taschentuch dabei  haben.

Und bitte nur das schöne Händchen geben, wenn überhaupt, vielleicht kommen Knicks und Diener wieder in Mode.

Und die Grippe, welchen Namen wir ihr auch geben, kommt drei Tage, bleibt fünf und geht drei Tage! Und manchmal macht sie hohes Fieber und manchmal tötet sie. Das ist leider so.

Vorsicht und Rücksichtnahme sind großartig!
Angst und Hysterie machen kaputt und lebensunfähig.

Wie viele Suizide wird es Corona assoziiert geben, weil Menschen die Einsamkeit nicht mehr ausgehalten haben?
Wie hoch ist die Rate der Herzinfarkte, die Menschen vor Aufregung darüber bekommen, dass es, klar, immer noch kein Klopapier gibt?

Und last but not least. Wie viel Freiheit geht gerade still und heimlich flöten?
Sehen Sie sich bloß nicht die Art. 1 bis 20 unseres Grundgesetzes an. Ihnen wird sonst vielleicht schwarz vor Augen.

Mein allererster Eindruck von Corona war, bisschen dick aufgetragen die Gute, kleines bisschen hysterisch, wie die so daherkommt.

Manchmal stimmt er vielleicht doch, der erste Eindruck.
Schönen Abend für Sie.

Ich gehe jetzt Möhren schälen und Broccoli zupfen!

 

 

 

1 Kommentar

  1. …und was mich jetzt schon maßlos aufregt ist, dass wir niemals von irgendwoher erfahren werden, worum es wirklich ging. Sind wirklich alle Experten der Meinung, dass wir jetzt das Richtige tun? Oder gibt es auch kritische Stimmen die da meinen, dass die Behandlung der Krankheit schlimmere Folgen haben kann als die Krankheit selbst?
    Wo ist der kritische Journalist, der wirklich und wahrhaftig investigativ unterwegs ist? Ach ja, gibt ja keine mehr, wir haben ja Reuters, DPA und Co. … Sorry an alle, die wirklich am Virus erkrankt sind, aber irgendwie traue ich dem Ganzen Hype nicht….

    Liken

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