Dancing Queen

Wenn Sie sich bisher nicht getraut haben, an einem Sonntagmorgen in einem coronaschweren November in der Küche zu einem Song von Abba tänzerisch zu eskalieren, hier mein unanfechtbarer Rat: Machen Sie mal! Warten Sie nicht! Trauen Sie sich! Es ist die heiligste und heilendste der Peinlichkeiten, und es macht einen göttlichen Spaß!

Abba fetzt im Bad bestimmt genauso gut wie im Wohnzimmer. Je nach Größe des Raumes und Zustand von Lattenrost und Matratze bietet sich vielleicht auch das Schlafzimmer an?

Abba geht immer.
Selbst kürzlich im Meditationskurs im Kloster Münsterschwarzach kam Abba ins Spiel.

Einatmen Ab, Ausatmen baaaaaa.
Einatmen Ab, Ausatmen baaaaa.

Abba, mein Vater. Sofern Sie bibelinteressiert unterwegs sind, finden Sie die Quelle bei Paulus und Markus.

Bei mir wurde der Atem heute Morgen jedenfalls knapp. Bei Dancing Queen bin ich nicht zu bremsen!

Frida, die mit der roten Mähne, wird heute 75 Jahre alt. Einmal Abba life auf der Bühne zu sehen, das ist ein alter Wunsch, der wohl nicht mehr in Erfüllung gehen wird.

Ich konnte mich nie entscheiden, ob ich lieber Frida oder lieber Annafried sein wollte, damals, als die Fönbürste noch als Mikrofon diente.

Heute Morgen entschied ich mich für ein paar Minuten, eine Dancing Queen zu sein. Und das war ne große Sache!

Es ist egal, wie alt wir sind. Wirklich! Da ist was in uns, das sicher spürt, was dran ist. Und das weiß, dass manches immer währt. So wie Abba.

Bis bald und einen abbastischen Sonntag für Sie!

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