Zwei Davids, Steffi & ich



Habt ihr euch schon mal überlegt, wie ihr als Mann oder Frau gerne aussehen würdet,
frage ich in unsere kleine Runde. Wir sitzen zu dritt am Tisch. Mann, erwachsene Tochter und ich. Die Hündin hat sich in ihrem Körbchen eingerollt und hebt ab und zu den Muskel, der für den Hundeblick zuständig ist.
Heute fällt nichts vom Tisch, wir gönnen uns Sushi und Sushi ist unteilbar, muskuläres Hundeengagement hin oder her.

Die Gesichtsmuskeln meiner Liebsten sprechen Bände. Die Stirn wirft Runzeln, die Augenbraue schnellt gen Haaransatz, Münder verziehen sich zu einem süffisanten Lächeln, Pupillen werden zu Schlitzen und mit meinem inneren Ohr höre ich sie seufzen, meine beiden Lieben,

Ach Mensch Mama, Christine! Was soll denn diese Fragerei? Das führt doch zu nichts. Du bist eine Frau und kein Mann und wenn du ein Mann wärst, würdest du aussehen wie dein Bruder oder wie dein Vater.


Ich weiß, dass ich meinem Vater ähnlich bin und auch meinem Bruder. Darum geht es aber nicht. Hilfe naht.
Als ich gerade in die mir typischen philosophischen Ausschweifungen einsteigen will, reißen die nächtlichen Wolken auf, ein Engel in Gestalt David Beckams erscheint, reißt seinerseits das blütenweiße Hemd von der glattrasierten Brust und ruft in schmetterndem Bariton: Ein Wunder, sorry, a Wonder!
Im selben Moment höre ich unsere Tochter sagen:
Papa, Mama ist nun mal abstrakt. Abstrakte Typen sind das Gegenteil von konkreten Typen. Und deshalb stellt Mama solche Fragen. Und dazu kommt noch, dass Mama locker und somit nicht organisiert ist und, on top, sie fühlt mehr als sie denkt.
Mama ist da ganz anders unterwegs als du und ich.


Puh, denke ich, Gott sei Dank, denke ich weiter, und zücke mein Smartphone mit den Fotos von David Lynch. Denn wäre ich ein Mann, würde ich gerne so aussehen wie er. Und um nichts anderes geht es.

Meine beiden konkret-organisierten-Lieblingsdenker schauen sich die Fotos von David höflich an, bevor wir uns gemeinsam wieder den konkreten Dingen des Lebens widmen. Dem Essen, der Gesamtsituation unter besonderer Berücksichtigung von X. Platzhalter. Suchen Sie sich etwas aus.

Man mag zu Tests, die Persönlichkeit und Intelligenz prüfen, bewerten und kategorisieren, stehen wie man möchte. Ich liebe solche Tests. Naja, lieben ist übertrieben, ich mag sie. Der Typentest von Stefanie Stahl ist jedenfalls eine unterhaltsame und erhellende Angelegenheit.

Stefanie Stahls Test sei Dank, fühle ich mich nicht mehr wie die gefühlsduselige Mimose, die nichts auf die Kette kriegt und ich grolle weder Mann noch Tochter ob ihrer strikten Realitäts- und Ordnungsliebe. Denn zum Glück stimmen wir in Sachen Harmoniebedürfnis überein.

Und ich stehe dazu, dass ich gerne so aussehen würde wie David Lynch. Wenn ich ein Mann wäre.

Logik führt uns von A nach B. Fantasie bringt uns überall hin,
soll der geniale Albert Einstein gesagt haben, was mich auf die Idee bringt, dass das Aussehen von David Lynch und die intellektuelle Ausstattung Albert Einsteins plus dem ein oder anderen Teil von Mister Beckam, dem Fuß zum Beispiel, mir, wäre ich ein Mann, gut gefallen würde. Mal locker und abstrakt betrachtet. So aus dem Gefühl heraus gedacht.

Tja, so bin ich. Introvertiert, fühlend, abstrakt und locker.
Machen kann man da nichts 😉

Und da ich auch sehr neugierig bin, interessiert mich sehr, wie Sie eigentlich so sind. Haben Sie Lust? Dann machen Sie doch mal den Test von Stefanie Stahl. Einfach so aus Spaß und schreiben Sie mal, wie Sie so ticken.

Ich würde mich sehr darüber freuen.

Bis bald.





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