Die Seifenblase

Erinnerst du dich noch an diesen Sommer damals? Er dauerte mindestens eine Ewigkeit. Die Sonne schien täglich von morgens um fünf bis abends um halb zehn. Es regnete nur nachts.Wenn es gewitterte, lagen wir mit zusammengebissenen Milchzähnen auf der Besucherritze im Ehebett und zählten die Zeitspanne zwischen Blitz und Donner. Eins, zwei, drei, vier, fünf„Die Seifenblase“ weiterlesen

Wahre Liebe

Als meine Liebe deine traf,sie erste Blicke wagten,und Schritte aufeinander zu,berührt, verrückt, verzückt,hielt die Welt den Atem an. Als deine Liebe mit meiner spielte,die Haut erhitzte, verglühte,die Leidenschaft durchbrannte,besoffen, betroffen, bekloppt,tanzte die Welt Samba. Als meine Liebe deine verlor,aus dem Blick, aus dem Gespür,standen wir auf der Leitung,und weltweit fiel der Strom aus. Als deine„Wahre Liebe“ weiterlesen

Schweigen im Kloster und die Folgen

Oh mein Gott! Dreimal hintereinander fünfundzwanzig Minuten? Noch sitze ich bequem mit einem Kissen im Rücken an die Wand gelehnt. Mein Wolltuch über den Knien, die Beine lang ausgestreckt. Entspannt, ruhig, seelensatt irgendwie, sitze ich da, als die frohe Botschaft mich erreicht.Und ich weiß, dass mir in Kürze wieder die Füße einschlafen werden, weil ich„Schweigen im Kloster und die Folgen“ weiterlesen

Von Sternstunden, gutem Brot und dem Zauber der kleinen Melancholie

Sie ist eine junge Frau und macht einen richtig guten Job! Gut so. Mehr davon, mehr junge Frauen in guten Jobs und bitte auch gut bezahlt, weniger Chefs, die meinen, das Chefsein als Qualifikation reicht, so nicht, das geht anders, denke ich im Bruchteil einer Sekunde an vier unterschiedliche Geschichten aus dem Arbeitsalltag junger Frauen,„Von Sternstunden, gutem Brot und dem Zauber der kleinen Melancholie“ weiterlesen